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30, 2004

Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser

Links zur Freiheit:
Am 1. April fällt das Bankgeheimnis
Finanz-, Arbeits-, Sozial- und Bafög-Ämter erhalten freien Zugang. "Einen konkreten Verdacht oder eine Begründung braucht der Beamte für eine Abfrage nicht vorzuweisen. Der Betroffene muss außerdem zu keinem Zeitpunkt über die Spähaktion informiert werden. Auch die Bank erfährt nichts."
Suche nach Name und Adresse zu einer Telefonnummer ist wieder legal.
Dazu wird eine Übehrwachung der kompletten digitalen Kommunikation (Telefone und Handys dürfen ja schon lange überwacht werden) angedacht
RFID - die Technologie der Zukunft wird sich durchsetzen bzw. wird durchgesetzt werden, wennn auch erst in ein paar Jahren.

Und natürlich:
Der Personalausweis mit digitalem Fingerabdruck startet.
Die digitale Krankengeschichte auf der Karte kommt.

Wie eigentlich findet eine Kontrolle der Behörden statt, die mit so vielen Befugnissen ausgestattet sind? Bisher war die kontrollierende Instanz die Rechtsprechung, wenn sie aufgrund von "Legitimität" entfällt, ist es ad absurdum geführt. Offensichtlich kann ich nur darauf hoffen, dass Behörden sorgfältig und gewissenhaft mit meinen Daten umgehen, sprich: Hoffen auf weltoffene verantwortungsvolle Beamte wie sie in Deutschland überall rumlaufen. Frei nach dem Motto: Wird schon schief gehen - Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser.

Aus der Sicht von Beamten läuft das heute folgendermassen ab: Wird man arbeitslos, erst mal den Kontostand abchecken. Vom Arbeitslosengeld werden anstehende Ausgaben vor Erhalt direkt abgezogen und dem Vermieter überwiesen. Wir wollen nur dein Bestes! Einverständniserklärung? Nicht nötig, anscheinend verlierst du mit dem Arbeitsplatz auch einen Teil der Mündigkeit - und der arme Hausbesitzer kann unmöglich auf seine Miete verzichten, nur weil du noch eine Familie ernähren musst. Tse, Prioritäten setzen!

Was mich am meisten irritiert: Warum gibt es keine Zeitschrift, die die gesellschaftlichen Folgen von Backend und Vernetzung zusammenfasst und beleuchtet? Nur vereinzelt verstreute Artikel und der Leser soll sich selbst einen Reim machen. Liegt das am kollektiven Sparzwang oder an einem unausgesprochenem Interesse, gewisse Themen nicht zu prominent werden zu lassen? Stehe ich jetzt auf einer Blacklist systemkritischer Querulanten? *gg*

Posted by andreas at 12:36 | Comments (0)

21, 2004

Schnelle Fahrt

Lacquer Ich habe vergessen wo ich es gefunden habe, aber ich mag es ein schneller Zusammenschnitt einer Fahrt von LA nach New York. Im Gegensatz zu dem Arthouse Film der ( im letzte Jahr ?) im Kino kam und in anderthalb Stunden vom Nordkap nach Italien führte ist das hier erträglich, ein paar Minuten kann man es ansehen aber stundenlang ist einfach nur anstrengend.

Posted by Florian at 01:44 | Comments (0)

16, 2004

Most hated advertising Techniques

Most Hated Advertising Techniques (Jakob Nielsen's Alertbox)

Eine Neue Studie von Jakob Nielsen, essentiell zum lesen für jeden Marketingchef.

Nie der Agentur vertrauen ! Anzeigen die in Pop Ups auch noch ungefragt Sound abspielen mögen eine hohe Klickrate haben und darauf wird sich jede Agentur berufen, eine Klickrate von 2% kann aber trotzdem bedeuten das 98 % eine sehr negative Sichtweise auf ihre Firma gewinnen, da sie von Sound und Popup furchtbar entnervt sind.

Posted by Florian at 01:27 | Comments (0)

07, 2004

Regeln für Musikseiten

BILLY HARVEY MUSIC Diese Seite bricht zwar alle Regeln, aber ist trotzdem sehr gut. Wer die Regeln kennt und beherzigt darf sie auch brechen ;)

Posted by Florian at 12:39 | Comments (0)

Musiker Seiten

Five Mistakes Band & Label Sites Make Sehr guter Beitrag. 5 Fehler die auf Webseiten von Musikern und Bands ständig gemacht werden. Viele Fehler bleiben unerwähnt aber nichtsdestotrotz eine gute Liste.
1. Zuviel Flash
2. Schlechte oder keine Metadaten der MP3 Files
3. "Too artsy, too fartsy" das würde ich mal mit "miserabler Navigation" übersetzen
4. Keine Suchfunktion
5. Keine Interaktionsmöglichkeiten für die Besucher.

Posted by Florian at 12:23 | Comments (0)

Bannerwerbung

Wie ziellos Online Werbung immer noch von manchen Unternehmen eingesetzt wird zeigt ein Banner des neuen SZ-Wissen Magazins. "Testen sie ihr Herzinfarktrisiko" als großer Schriftzug hat sogar mich zu einem Klick verleitet. Und wo lande ich ? Auf der Startseite des Magazins. Wenn ich dann auf Inhaltsverzeichniss klicke finde ich die relevante Headline aus der Werbung... aber mehr nicht.

Hier wird ein völlig falsches System angewendet, es ist eine große Herausforderung heute noch Leute dazu zu kriegen auf Banner zu klicken wenn ich das dann geschafft habe muss ich den User bei der Hand nehmen und ihn dort abholen wo ich ihn hingeschickt habe. Ihn einfach in die Textwüste zu schicken hilft nicht weiter.

Die Grundidee dieser Kampagne ist für ein Magazin eine sehr gute, wir nehmen eine aktuelles Thema aus dem Magazin als Aufhänger, wir gehen vom Speziellen zum Allgemeinen. Dazwischen muss aber noch etwas sein und zwar mindestens ein Teil des Artikels zu Herzinfarkten.
Neugier muss man wach halten.

Posted by Florian at 10:53 | Comments (0)

06, 2004

Sternschnuppen

TEIG

125 g Butter
50 g Zucker
1 pk Vanillinzucker
175 g Zuckerruebensirup
4 Eier
1 tb Kakaopulver
50 g Blockschokolade; gerieben
1 Rumaroma-Flaeschchen
1 cn Sahne, sauer
1/2 cn Sahne, suess
300 g Weizenmehl
1 pk Backpulver

BELAG
1 kg Pfirsiche (Dose)
2 cn Sahne, suess
2 tb Zucker
3 ts Sahnefestiger

Die Butter mit Zucker und Vanillinzucker schaumig schlagen. Unter Ruehren den Zuckerruebensirup zugeben. Dann die restlichen Zutaten unterruehren, zum Schluss das Mehl und Backpulver zugeben. Den Teig gleichmaessig auf Backpapier streichen und bei 225 Grad 15 Minuten backen. Den Boden auf einem Rost auskuehlen lassen. Die Pfirsiche in Spalten schneiden und auf dem Boden verteilen. Die Sahne mit etwas Zucker und Obstsaft steifschlagen, Sahnefestiger unterruehren und ueber den belegten Kuchen streichen. Den Kuchen mit Kakaopulver bestreuen, dabei eine Sternschablone verwenden.

Warum hier ein Rezept für Weihnachtskekse steht ? Warum nicht ? Das schlimmste an allen Werbeaktionen zu Weihnachten ist das es zuwenige gibt die tatsächlich irgendeinen Plan haben. Nur weil plötzlich Weihnachten ist heißt das nicht das alle Regeln für gute Werbung außer Kraft gesetzt sind. Ein Weihnachtbaum mit Geschenken und dem jeweiligen Produkt worüber "Unsere Weihnachtsaktion mit Produkt soundso" steht ist immer noch ein Neger vor der Hütte. Die Weihnachtsstimmung ändert das mit Sicherheit nicht. Gute Werbung zu Weihnachten sollte witzig und anders sein, überraschen sie uns mit einem neuen Blick auf das Fest, alles nur nicht langweilig. Die Bücher über Weihnachtshasser verkaufen sich nicht weil den Leuten der 24. auf den Geist geht, die schlechten Weihnachtsmann Klischees gehen ihnen auf den Sack. Manchmal kann ein Rezept für leckere Plätzchen mehr Wirkung haben als das 500. Hochglanzfoto vom rallig grinsenden Santa Claus.

Posted by Florian at 08:58 | Comments (0)

Open advertising ?

Phrasen aus der Marketing und Werbewelt wie "Zielgruppe" sind mittlerweile so universell das man sie eigentlich wieder in der Werbung verwenden könnte. "Zielgruppe: für Personen die..." würde zumindest eine klare Definition bieten.

Posted by Florian at 08:47 | Comments (0)

05, 2004

Die chinesische Renaissance

House of Flying daggers ist ein weiterer chinesischer Film in der Tradition von "Hero" und "Crouching tiger - Hidden dragon" . Die beiden ersten Filem hatten schon enormen Einfluss dieser wird mit Sicherheit noch mehr Erfolg haben. Vielleicht ein erstes Anzeichen dafür was uns die chinesische kulturelle Renaissance bringen wird. China befand sich in den letzten 50 Jahren in einem kulturellen Loch, in den Jahrhunderten vorher herschte Stillstand. Jetzt mit dem wirtschaftlichen Aufschwung, den radikalen sozialen Umbrüchen und der gesellschaftlichen Liberalisierung könnte ein wirklich interessantes Gemisch entstehen. Die europäische Rennaissance fusste auf dem Wissen, das aus den Arabischen Ländern mitgebracht wurde, dem Einsatz neuester Technologie und der Rückbesinnung auf die europäische Geschichte. Dazu kam ein enormer wirtschaftlicher Aufschwung in Norditalien. Die chinesische Renaissance dürfte spannend werden.

Posted by Florian at 02:47 | Comments (0)