Ein neues Inhalationsgerät für Mukoviszidose-Patienten, der sogenannte E-Flow (nein, hat nichts mit Online-Börsen zu tun...) verspricht eine Reduzierung der benötigten Medikamente. Leider scheint die Pharmaindustrie damit nicht einverstanden und hat einen nachträglichen Umbau des Gerätes durchgesetzt, so daß keine Gewinneinbußen entstehen. d.h. über die Köpfe der Ärzte hinweg undauf Kosten der Patienten und der Krankenkassen. Hier die offizielle Stellungnahme des Mukoviszidose e.v, der wichtige Punkt steht natürlich ganz am Ende des Artikels, unter Punkt 7:
"Unabhängig von den o.g. Überlegungen bedauert es der Mukoviszidose e.V. außerordentlich, dass die vollen Möglichkeiten der neuen Inhalationstechnologie noch nicht ausgeschöpft werden. Anders als in den USA hinterlässt das auf den deutschen Markt gebrachte Gerät noch eine größere nicht inhalierbare Restmenge im Gerät. Der Hersteller hat sich zu diesem Vorgehen aus Gründen der Arzneimittelsicherheit entschlossen, da eine patientenindividuelle Rezeptur bestimmter Arzneimittel in Deutschland - noch - nicht zur Verfügung steht. Diese Situation ist deshalb unerfreulich, weil damit die möglichen Einsparungen bei kostenintensiven Arzneimitteln für die Solidargemeinschaft noch nicht realisiert werden können. Der Mukoviszidose e.V. bietet ausdrücklich seine Unterstützung an, hier zeitnah Abhilfe zu schaffen. Es ist im Interesse der Betroffenen, die Therapie nicht nur medizinisch sondern auch wirtschaftlich effizient durchzuführen."
von andreas am 06.07.05 00:09
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