« Juni 2005 | Main | August 2005 »
29.07.05
Schräge Zeichen
swanksigns - dedicated to the art of mocking public works
Die seltsamsten Schilder.
Posted by Florian at 10:33 | Comments (0)
28.07.05
CI mit zu wenigen Design-Templates
Bekanntlich neigen Designer dazu, Elemente einer Seite einer konformen Formensprache und Farbgebung zu unterwerfen. Tja, was soll auch daran auch falsch sein?Vorweg erst mal eine kurze Reflektion: Sicher werden sich einige von euch, die über diesen Artikel stolpern denken "Oh Mann, schon wieder so ein Oberlehrerquatsch..." ihr habt ja recht - warum also schreibe ich den Artikel? Mir scheint es einfach in zu sein, alle Seiten nach "Blog"-Style umzubrechen: Schicker Header und nach unten schnell langweilig werden, möglichst Technik- und Suchmaschinenkonform aber ohne Rücksicht auf Wahrnehmungspsychologie und User. Für alle, die wirklich mediengerechtes und "Human-Centered" Design machen - bitte nicht weiterlesen :D
(PS: In diesem Zusammenhang möchte ich nochmal an das überfällige Redesign der Site erinnern!!!!!!!!)
Zurück zum Thema: Was soll daran auch falsch sein? Nichts, solange es der Wahrmehmungspsychologie des Menschen entspricht und die grundlegenden Anforderungen einer Seite hinsichtlich Relevanz von Inhalten dabei nicht verloren gehen. Das Auge braucht Anhaltspunkte, Störungen im Design, um die Wichtigkeit der Inhalte einstufen zu können.
In anderen Medien wie zB Plakate, Verpackungsdesign, Titel von Magazinen und Zeitungen etc ist das längst alltägliche Praxis. Es fand dort eine Art Evolution statt, auf deren Erkenntnisse die Gestaltung von Online-CI gut aufsetzen könnte mit der Gestaltung all der kleinen hilfreichen Elemente, die eine Seite usable und nutzerfreundlich machen (von einem weniger technischen Standpunkt aus betrachtet). Ihre Integration ins CI ist die eigentliche große Herausforderung ans Branding von Websites. Aber es scheint einfacher, dies einfach zu ignorieren.
Natürlich bedeuten mehr Templates mehr Arbeit und aufwendige Umsetzung - aber ein Designer /Programmierer der aus Bequemlichkeit ignoriert ist ein schlechter Designer /Programmierer. Störer haben zB nicht nur ihre "Berechtigung", sie helfen bei der Unterscheidung wichtiger und unwichtiger Inhalte, bei der Navigation und beim "abscannen" der Inhalte. Warum also führt die pure Existenz von Design-Elemente wie Störer besonders im Bereich neue Medien häufig zu gestalterischen Grundsatzdebatten, deren einziges Ziel es zu sein scheint, die Anforderungen vom Tisch zu wischen? Sich der Problematik einfach zu entziehen ist die denkbar schlechteste Lösung...
Posted by andreas at 13:43 | Comments (0)
08.07.05
Influence of Training and Exposure on the Usage of Breadcrumb Navigation
2003 (!) usability testings have shown, breadcrumbs are not really that efficient and usable as thought. I´m very glad I found the article, for up to now I´ve always felt as being the only one thinking like this.breadcrumbs are just used when fdamiliar, and most users don´t see them at all. there was another article about the study, but sadly I can´t find it any more... (update: found it! Interesting too: dont break the back-button!)
on projects I´ve been working on, I´ve always tried to integrate breadcrumbs. but I had to leave them, cos they´re often confusing or because they´ve become redundant.
the problem with breadcrumbs are: you don´t have them on the homepage, users don´t recognize them as navigation (if they see them anyway) and - that´s always the point when I skip them - they are too linear. they are perfect for deep hierarchies, but nobody likes deep structured sites.
people use everykind of navigation, and if the site offers non-linear navigation, breadcrumbs don´t help you a lot. better a clear interface with good orientation and flexibility than integrating an extra navigation system (nobody sees) to try to make a site understandable again.
origin
Posted by andreas at 15:19 | Comments (0)
07.07.05
Yahoo´s neue Bescheidenheit?
Laut dem Artikel gibt der Erfolg Wenda Millard recht, der Verantwortlichen der neuen "bescheideneren" Haltung bei Yahoo. Dort habe man sich entschlossen, die Karten neu zu mischen. Nur: Der eigentliche "revolutionäre" Vorreiter der "neuen Konzepte" war natürlich Google. Yahoo muß zwangsläufig auf den Zug aufspringen um zu überleben. Die Arroganz mußte weichen einer Offenheit gegenüber neuen Konzepten, Ideen, anderen Firmen und Medien... eine Haltung, die Google von Anfang an verkörperte. So gesehen bietet der Artikel nichts neues, aber schöne Einblicke - besonders die fußballspielende Chefetage kann ich mir lebhaft vorstellen - hehe. Aufschlussreich auch die Einblicke, wie Firmen dank Yahoo lernen, das Internet kommunikativer und kreativer zu nutzen, wie zb Audi (klar, wer sonst) mit David Bowie
"Yahoo was one of the first companies to say, 'We were so arrogant in the dotcom era. We're repentant. Let's say we're sorry and begin to change immediately.' I think they've done more than MSN or AOL, and they started earlier. Yahoo was willing to listen to us. That sense of humility and service was good."
"One of the first" heißt hier: Die zweiten? Der Erfolg sei Frau Millard gegönnt, die Lorbeeren für ihre "Erfindung" nicht. Google wird in dem Artikel leider nur peripher als Einstieg verwendet - bedauerlich, sind sie doch die eigentlichen Erfinder und schon immer recht umtriebig mit ihrem "old fashioned" revolutionstheoretischem Ansatz :)
Yahoo vs Google, das wärs doch mal - wo bleiben die Zahlen? Statt dessen der Vergleich zwischen TV und den Hits der Yahoo-Seite. Welch überraschendes Fazit: Das Internet ist partiell längst Massenmedium, nachvollziehbar und individuell. Ach was.
Ich würde eher sagen: Typischer Fall von übertriebener und falscher Lobhudelei.
PS: Den Satz mit TiVo verstehe ich übrigens noch immer nicht. Die Autorin offensichtlich auch nicht.
Posted by andreas at 13:15 | Comments (0)
06.07.05
united artists revisited
united artists im neuen look.
hm, ich finde die navigation zwar etwas starr geraten (warum eigentlich flash?) aber das gleichen texte und arbeiten mit ihrem gleich hohem niveau leicht wieder aus - es macht schon spass, alleine die zitate und meinungen zu lesen.
Posted by andreas at 18:03 | Comments (0)
Cash beim E-Flow
Ein neues Inhalationsgerät für Mukoviszidose-Patienten, der sogenannte E-Flow (nein, hat nichts mit Online-Börsen zu tun...) verspricht eine Reduzierung der benötigten Medikamente. Leider scheint die Pharmaindustrie damit nicht einverstanden und hat einen nachträglichen Umbau des Gerätes durchgesetzt, so daß keine Gewinneinbußen entstehen. d.h. über die Köpfe der Ärzte hinweg undauf Kosten der Patienten und der Krankenkassen. Hier die offizielle Stellungnahme des Mukoviszidose e.v, der wichtige Punkt steht natürlich ganz am Ende des Artikels, unter Punkt 7:
"Unabhängig von den o.g. Überlegungen bedauert es der Mukoviszidose e.V. außerordentlich, dass die vollen Möglichkeiten der neuen Inhalationstechnologie noch nicht ausgeschöpft werden. Anders als in den USA hinterlässt das auf den deutschen Markt gebrachte Gerät noch eine größere nicht inhalierbare Restmenge im Gerät. Der Hersteller hat sich zu diesem Vorgehen aus Gründen der Arzneimittelsicherheit entschlossen, da eine patientenindividuelle Rezeptur bestimmter Arzneimittel in Deutschland - noch - nicht zur Verfügung steht. Diese Situation ist deshalb unerfreulich, weil damit die möglichen Einsparungen bei kostenintensiven Arzneimitteln für die Solidargemeinschaft noch nicht realisiert werden können. Der Mukoviszidose e.V. bietet ausdrücklich seine Unterstützung an, hier zeitnah Abhilfe zu schaffen. Es ist im Interesse der Betroffenen, die Therapie nicht nur medizinisch sondern auch wirtschaftlich effizient durchzuführen."
Posted by andreas at 00:09 | Comments (0)