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Nur um zu verdeutlichen wie unfähig die politische Führung der Bundeswehr ist, 14 Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges ist die Bundewehr mit 3 % ihrer Soldaten im Ausland "overstretched". Die Leute vor Ort würden gern mehr machen, dürfen aber nicht und die politische Führung zuhause ist nicht in der Lage die Einsatzregeln so zu fassen das sie Sinn ergeben.
Die Anti-Militarisitische Kultur in Deutschland hat uns zu dem Punkt geführt wo es keine kompetenten Vertreter unter Journalisten oder Politikern mehr gibt, die tatsächlich die Wirkung, den Sinn und den aktuellen Zustand der Einsätze beurteilen könnten.
Das sind unsere Jungs dort draussen die einen wichtigen, essentiellen Job machen, der für die Zukunft jedes Bundesbürgers entscheidend ist. Man sollte sie dementsprechend unterstützen.
Mülltrennung hilft weder den Afghanen noch der Bundewehr, Einsatzregeln die einem robusten Mandat entsprechen und eine militärische Stärke die das unterstreicht würden helfen.
Einen Sicherheitsratssitz zu fordern und gleichzeitig stolz darauf zu sein 8.000 Soldaten am Balkan stationiert zu haben nachdem mehr als 2.5 Millionen Flüchtlinge in Bosnien ihre Heimat verloren hatten ist unverschämt. Entweder Deutschland bekennt sich zu seiner internationalen Verantwortung, oder nicht. Eine Zwischenlösung kann es nicht geben, ich würde eine Haltung die mit den Worten "nie wieder Auschwitz" und einem realistischen Bekenntnis zum Machbaren in der Politik verknüpft wäre begrüßen.
Momentan betreibt Deutschland Schattenspiele, kleine Figuren großer Schatten.